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Das Westfield Hamburg-Überseequartier

HafenCity Hamburg, Deutschland

Projektdetails
Auftraggeber

Unibail-Rodamco-Westfield

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HPP Architekten (Masterplan) | Imb Asymetria (LPH5 Einkaufszentrum, Büro F3 | Werner Sobek (LPH5 Hotel)

Zeitraum

2017 – 2024

Dienstleistungen von º£½ÇÊÓÆµ

Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Design Project Management, Design Project Management, Energy consulting, Energy consulting, Technische Gebäudeausrüstung (TGA)

Mit einer Stadtfläche von 14 Hektar ist das Westfield Hamburg-Überseequartier das neue kommerzielle Herz der Hamburger HafenCity und ein wegweisendes Projekt für Stadtentwicklung in Deutschland. Das Hafengebiet wurde in ein lebhaftes und vielseitiges Stadtviertel verwandelt und verfügt über eine gute Anbindung zu den restlichen Sehenswürdigkeiten der norddeutschen Metropole.

º£½ÇÊÓÆµ wurde mit der Planung der ³Ò±ð²úä³Ü»å±ð³Ù±ð³¦³ó²Ô¾±°ì für 300.000 m2 Fläche beauftragt – darunter Einzelhandel- und Gastronomiebereiche, ein Bürogebäude und ein Hotelgebäude – mit der Versorgung des Kreuzfahrtschiff-Terminals, Bus- und Taxiterminals und drei unterirdischen Parkebenen sowie die Integration einer U-Bahn-Station.

Das Westfield Hamburg-Überseequartier verfügt über eine Vielzahl von Einzelhandel- und Gastrononieangeboten. Bild: Daniel Schäfer.

Die Herausforderung

Für dieses facettenreiche Projekt wurde eine Reihe von Architektur- und Ingenieurbüros mit verschiedenen Aspekten der Planung beauftragt. Die Kommunikation der Projektteams miteinander war daher ein wichtiger Faktor für den Erfolg dieses Projekts. Da die Eigentümer der einzelnen Gebäude den Zugang zur Haustechnik teilen, bedurfte es einer engen Zusammenarbeit mit jedem Gebäudeteam, um die sorgfältige Installation und Integration der Technik in den einzelnen Einheiten zu gewährleisten.

Das Team von º£½ÇÊÓÆµ arbeitete gemeinsam mit allen anderen Projektteilnehmern an einer Co-Location, was für eine schnelle Entscheidungsfindung und eine effektive Kommunikation entscheidend war. Dank unserer umfangreichen BIM-Kenntnisse und Erfahrungen übernahmen wir die übergreifende Koordinationsfunktion. Dazu gehörte die Zusammenstellung der IFC-Modelle aller anderen Planer und die Leitung der 3D-Koordinationssitzungen.

Das Quartier hat sich zu einem lebhaften und vielseitigen Stadtviertel mit guter Anbindung zu den restlichen Sehenswürdigkeiten der Hafenmetropole entwickelt. Bild: Daniel Schäfer.

Um eine integrierte Designlösung zu realisieren, war die sorgfältige Erschließung der Nutzungsbereiche und Planung der Heizungs-, Kühlungs- und Frisch-Luft-Systeme, der Wasserversorgung und der Wärmerückgewinnung besonders wichtig.

Die Lösung

Das zentrale Kühlungssytem wurde so konzipiert, dass es den verschiedenen Belastungsprofilen der Einzelhandelsbereiche, des Kinos, des Hotels und der Bürogebäude gerecht wird und und bei unterschiedlichen Betriebsszenarien eine gleichbleibende Leistung gewährleistet. Dafür liefern neun Kältemaschinen 12 MW Kühlleistung für die verschiedenen Gebäude innerhalb der Anlage.

Die Einzelhandelsbereiche, Büros, Kinos und Verkehrsterminals sind alle an denselben Hauptversorgungsring im Untergeschoss angeschlossen, damit die dadurch resultierenden gemischten Energieanforderungen im Einklang sind.

Zudem kommen Wärmerückgewinnungstechnologien zum Einsatz, um die Energieeffizienz zu verbessern. Die Lüftungsanlagen, inklusive Küchenabzug und Rauchabzug, wurden so konzipiert, dass sie minimal Platz einnehmen aber maximal Leistung erbringen. Unser Team koordinierte die Inbetriebnahme und die TÜV-Inspektionen.

Eine neue U-Bahn Station verbindet das Quartier und die Hamburger HafenCity mit dem Rest der Stadt. Bild: Daniel Schäfer.

Der Mehrwert

In Zusammenarbeit mit mehreren Fachplanerteams und Stakeholdern entwickelten wir ein effektives Design für die ³Ò±ð²úä³Ü»å±ð³Ù±ð³¦³ó²Ô¾±°ì, das den gesamten Standort sicher und effizient bedient. Um ein erfolgreiches, integriertes Designteam mit den nötigen Kompetenzen zusammenzustellen, das für dieses Project nötig war, arbeiteten Kolleginnen und Kolleginnen aus Berlin und Warschau eng zusammen. Durch die gemeinsame Arbeit haben wir gezeigt, dass wir in der Lage sind, innovative, kreative und effektive Lösungen für große, komplexe Projekte zu liefern.

Um den Koordinationsprozess zu unterstützen, wurden wöchentlich Koordinationsmodelle aus allen Einzelmodellen der jeweiligen Projektbeteiligten erstellt. So konnten Überschneidungen mittels der von uns zur Verfügungen gestellten Plattform BIMcollab registriert und in von º£½ÇÊÓÆµ geführten Koordinationsrunden gelöst werden.

Bild: Daniel Schäfer.

Wir fühlen uns bei º£½ÇÊÓÆµ in sehr guten Händen. Die Teams in Berlin und Warschau haben uns herzlich willkommen geheißen und wir schätzen ihre kundenorientierte, flexible und professionelle Arbeit sehr.

Thomas Kleist, Senior Construction Manager, Unibail-Rodamco-Westfield
Der südliche Teil des Westfield Hamburg-Überseequartiers während der Konstruktionsphase. Bild: William Holley.

Awards

2025

MAPIC Awards: Bestes Urbanes Regenerationsprojekt