
Wegweiser für eine nachhaltige Zukunft für die University of Leeds
University of Leeds – Weg zum Netto-Nullpunkt
Leeds, Großbritannien
Projektdetails
Auftraggeber
University of Leeds
Zeitraum
2020 (10 Wochen)
Dienstleistungen von Ƶ
Die University of Leeds nimmt einen besonderen Platz in der Geschichte von Ƶ ein. Hier wurde Sir Ted Ƶ ausgebildet – er studierte Geologie und nach dem Wehrdienst Bauingenieurwesen – bevor er 1976 das Ƶ gründete.
Sir Ted glaubte fest an Fachkompetenz, die Ästhetik und Ökologie miteinander vereint, um die Eingriffe des Menschen in die Umwelt in Einklang zu minimieren. Das ist genau das, was die Universität anstrebt. Angesichts der Verschärfung der Klimakrise hat die Bildungseinrichtung im Norden Englands daher ehrgeizige Schritte eingeleitet, um den globalen Übergang zu einer CO2 armen Zukunft zu unterstützen. Die Energie-Expert:innen von Ƶ wurde für die Entwicklung und Implementierung der Netto-Null-Initiative der Universität engagiert.
Die Herausforderung
Die Universität hat sieben Grundsätze entwickelt, die als Richtschnur für die Reaktion auf die Klimakrise dienen sollen. Diese Grundsätze bauen auf einem guten Ruf für einflussreiche Klimaforschung, einem starken Engagement für Nachhaltigkeit und branchenführenden Bildungsprogrammen auf. Sie ergänzen die klimaaktive Strategie, die entwickelt wurde, um Investitionen der Universität verantwortungsvoll zu tätigen. Der erste dieser Grundsätze umfasst die Entwicklung einer Strategie, die es der Universität ermöglichen soll, bis 2030 CO2-frei zu werden und bis 2050 keine direkten Kohlenstoffemissionen zu verursachen.
Um herauszufinden, wie das Netto-Null-Ziel am besten erreicht werden kann, hat unser Spezialistenteam für Energiereduzierung eine technische, wirtschaftliche und organisatorische Machbarkeitsprüfung aller zielführenden Methoden vorgenommen. Diese genau Analyse floss in die Empfehlung unseres Team eines geeigneten Ansatzes ein.
Die Lösung
Bevor eine Reihe von Maßnahmen, wie z.B. die Nachrüstung von Gebäuden und Veränderungen der Technologien zur Energieerzeugung, auf ihre Eignung geprüft werden konnten, erfasste unser Team zunächst den bestehenden Bedarf der Universität mithilfe von Tabellenkalkulationen, um die Kosten der Netto-Null-Maßnahmen bis 2030 vollständig verstehen zu können.
Da passive Maßnahmen Vorrang vor aktiven Maßnahmen haben, folgt die vorgeschlagene Strategie einer Hierarchie und dem Motto: “Schlank. Sauber. Grün”. Mit “schlank” ist die Reduzierung des Energiebedarfs durch Verbesserung der Gebäudeform, der Bausubstanz und der architektonischen Details gemeint. “Sauber“ steht für effiziente Energieversorgung am Ort des Verbrauchs durch gute Systemplanung, inklusive Messung und Management, und „grün“ für erneuerbare Energie durch die Installation von CO2 armen bzw. CO2 freien Technologien. Darüber hinaus wurden Abnahmeverträge geschlossen, um Strom direkt aus erneuerbaren Anlagen zu beziehen, wobei kurzfristig die noch ausstehenden Kohlendioxid-Emissionen ausgeglichen werden konnten.
Mit diesem Ansatz ist die Universität nur minimal von externen Eingriffen abhängig, während sie gleichzeitig einen realistischen Weg zur CO2 freien Zukunft einschlägt.
Der Mehrwert
Unsere empfohlene Lösung senkt nicht nur die CO2-Emissionen – was es der Universität ermöglichen würde, planmäßig das angestrebte Netto-Null-Ziel zu erreichen – sondern senkt auch die Energie- und Ausgleichskosten.
Darüber hinaus bietet ein koordinierter Ansatz zur Nachrüstung, mit den höchsten Energieeffizienzstandards, dauerhafte Zusatznutzen für das Universitätsgelände. Erstens gibt es Möglichkeiten, die Ästhetik des Gebäudebestands zu verbessern. Zweitens können die Wartungsanforderungen reduziert werden, entweder aufgrund der Installation von weitverbreiteten Technologien, oder durch geringere Nutzunganforderungen.
Nicht nur verkörpert die verbesserte Umgebung das hohe Engagement der Universität im Kampf gegen die Klimakrise, sie führt außerdem zu einem erhöhten Wohlbefinden aller Nutzer:innen der University of Leeds, was das bereits außergewöhnliche Erlebnis der Studierenden weiter verbessern wird.













