{"id":290519,"date":"2025-05-20T12:49:37","date_gmt":"2025-05-20T11:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burohappold.com\/?p=290519"},"modified":"2026-03-26T13:35:42","modified_gmt":"2026-03-26T13:35:42","slug":"wohnen-darf-nicht-die-welt-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burohappold.com\/de\/artikel\/wohnen-darf-nicht-die-welt-kosten\/","title":{"rendered":"Wohnen darf nicht die Welt kosten"},"content":{"rendered":"\n
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Deutschland steht vor einem wohnungspolitischen Dilemma: W\u00e4hrend wir dringend mehr und vor allem bezahlbaren Wohnraum brauchen, \u00fcberschreiten wir mit unserem aktuellen Handeln in Bauen und Wohnen die planetaren Grenzen. In Ballungsr\u00e4umen liegt die Mietbelastung bei neuen Mietvertr\u00e4gen teilweise \u00fcber 40 % des durchschnittlichen Einkommens.<\/h3>\n\n\n\n
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Laut Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ben\u00f6tigt das Land j\u00e4hrlich rund 320.000 neue Wohnungen. Doch jeder Neubau verursacht erhebliche CO\u2082-Emissionen, und bereits heute entfallen rund 40% der nationalen Emissionen auf den Geb\u00e4udesektor. Der aktuelle Neubaubedarf und die Emissionen des Geb\u00e4udebestands \u00fcberschreiten bei konventioneller Bauweise Deutschlands Klimaschutzziele. Wie l\u00f6sen wir diesen Konflikt und schaffen Wohnraum, der sowohl bezahlbar als auch \u00f6kologisch nachhaltig ist? <\/p>\n\n\n\n

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Herangehensweise<\/h4>\n\n\n\n
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Ein interdisziplin\u00e4res Konsortium aus 海角视频, empirica, Urbi-et und dem Netzwerk Immovilien entwickelt und testet eine Roadmap f\u00fcr \u201eWohnraum, der nicht die Welt kostet\u201c. Ziel ist es Siedlungsentwicklung innerhalb der planetaren Grenzen zu erm\u00f6glichen. Im Fokus stehen vier zentrale Handlungsfelder:<\/p>\n\n\n\n